Sicher unterwegs auf Glatteis

Beobachte dich, wenn du nicht ganz sicher auf den Beinen bist, wenn der Boden rutschig oder vereist ist und du Angst hast zu fallen. Kann es sein, dass du versuchst möglichst wenig Gewicht auf die Füsse zu geben und dazu den Brustkorb und die Schulten hochziehst? Vielleicht hältst du sogar den Atem an?


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Versuche deinen Schwerpunkt tief zu denken, nimm ihn ins Becken und geh dabei leicht in die Knie. Verkürze deine Schritte und versuche dich vom Gedanken, dass du fallen könntest zu lösen. Nimm anstelle jeden Schritt war und atme ganz normal.

Selbstverständlich lohnt es sich, Schuhe mit Profil anzuziehen, oder vielleicht wären sogar Spikes hilfreich. Die bekommt man in den meisten Schuhgeschäften, sie lassen sich einfach über die Schuhsohle ziehen.

Wenn du dich sicherer fühlst, gelingt es dir auch eher den Brustkorb und den Schultergürtel loszulassen. Das macht den winterlichen Gang nach draussen sofort viel gemütlicher und du bist gelassener unterwegs.

Frieren

Es ist kalt draussen und es lockt, um zu Hause in der warmen Stube zu bleiben und Tee zu trinken…

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Hast du dich schon einmal dabei beobachtet, wie du dich verhältst, wenn du draussen bist und es nass und kalt ist? Z.B. wenn du auf den Bus oder den Zug wartest.
Was machen deine Schultern? Beisst du die Zähne zusammen? Wie viel Platz lässt du deinem Hals?

Achte dich das nächste mal wenn dir kalt ist darauf, wie sich frieren wirklich anfühlt, lass dir einen Moment Zeit, um mit diesem Gefühl in Kontakt zu treten. So als ob das eine ganz neue Erfahrung für dich wäre, sei neugierig und offen.

Versuche dabei die Schultern unten zu lassen und den Kopf nicht einzuziehen, lass auch deinen Kiefer in Ruhe.

Kann es sein, dass es sich jetzt bereits besser anfühlt?